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Im November wird Greifswald erneut zum Zentrum deutsch-polnischer Kultur. Schon am 5. November eröffnet Dr. Ingolf Wernicke das Festivalprogramm mit einem Vortrag über den pommerschen Badearzt und Publizisten Hermann Hirschfeld. Die feierliche Eröffnung am 12. November bietet gleich mehrere Höhepunkte: die Verleihung des XXVII. Förderpreises für deutsch-polnische Zusammenarbeit, eine Buchvorstellung von Prof. Bartosz Wójcik über das Bild des „groben Pommern“ und ein Konzert der Warschauer Sängerin und Geigerin Ola Jas. Am nächsten Abend ist sie erneut live im Café Mal anders zu erleben. Literatur und polnische Kulturgeschichte stehen wie immer im Mittelpunkt: Im Koeppenhaus stellt Matthias Nawrat seinen Roman „Das glückliche Schicksal“ vor. Im Café Mal anders präsentiert Beata Zuzanna Borawska die zweisprachige Anthologie „Besser. Geschichten von Emigrantinnen“. Außerdem wird uns Arkadiusz Łuba mit seinem Buch „Ich möchte Karikaturistin sein. Die cartoonhafte Welt der Collagen von Szymborska“ eine bislang wenig bekannte Seite des Schaffens von Wisława Szymborska vorstellen. Auch der Film ist fester Bestandteil des Festivals: Am 14. November trifft junge Animationskunst aus Krakau auf Filme des Szczecin Film Festival. Wie steht es um die deutsch-polnische Nachbarschaft? Darüber sprechen Artur Becker bei der Deutsch-Polnischen Rede am 19. November und Gäste des Greifswalder Europagesprächs am 20. November. Auf der Leinwand: Ronald Urbanczyks Filme Leben an der Oder-Neiße und Nova Silesia. Zum großen Finale am 21. November bringen Fat Angels aus Szczecin energiegeladenen Sound auf die Bühne, bevor DJ Akaya mit elektronischen Klängen zum Tanzen einlädt. Zeitgenössische Kunst gibt es während des Festivals in den Ausstellungen von Kunst-Fenster, ArtCube und PKB-KunstLaden zu entdecken.
Ein Festival für Neugierige, Kulturbegeisterte und alle, die Polen und die deutsch-polnische Nachbarschaft neu entdecken möchten.
