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Greifswalder Europagespräch

35 Jahre gute Nachbarschaft: Deutschland und Polen
Filmabend und Dialog zum Jubiläum des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages

Brasserie Hermann, Gützkower Straße 1, 17489 Greifswald

18:30 Uhr

Eintritt frei

 

Vor 35 Jahren wurde mit dem deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag ein wichtiger Grundstein für die weitere Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Ländern gelegt. Er steht für Verständigung, Zusammenarbeit und die gemeinsame Verantwortung für ein friedliches Europa.

Anlässlich des polenmARkTs nimmt das Greifswalder Europagespräch dieses Jubiläum zum Anlass, den Blick auf die deutsch-polnische Nachbarschaft und insbesondere auf unsere gemeinsame Grenzregion zu richten. Wie hat sich das Leben entlang der Oder-Neiße-Grenze in den vergangenen Jahrzehnten verändert? Welche Erfahrungen verbinden die Menschen auf beiden Seiten und wo bestehen weiterhin Unterschiede und Herausforderungen?

Im Mittelpunkt des Abends stehen zwei filmische Arbeiten von Ronald Urbanczyk. Sein Dokumentarfilm „Leben an der Oder-Neiße“ richtet den Blick auf den Alltag der Menschen in der Grenzregion, auf persönliche Erfahrungen, Veränderungen und gemeinsame Lebenswelten. Nova Silesia setzt sich mit Fragen von Identität, Geschichte und Wandel in einer von vielfältigen kulturellen Prägungen gezeichneten Landschaft auseinander.

Im Anschluss an die Filmvorführungen besteht Gelegenheit zum Gespräch mit dem Filmemacher Ronald Urbanczyk. Gemeinsam mit dem Publikum soll darüber diskutiert werden, wie sich das deutsch-polnische Verhältnis heute darstellt: Wie selbstverständlich ist die Nachbarschaft inzwischen geworden? Wo erleben Menschen grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Alltag? Welche Bedeutung haben historische Erfahrungen und aktuelle politische Entwicklungen für das Verhältnis beider Länder?

Dabei richtet sich der Blick auch auf Vorpommern und die Region an der deutsch-polnischen Grenze: Welche Rolle kann unsere Region im europäischen Miteinander spielen? Welche Chancen bietet die grenzüberschreitende Zusammenarbeit – und wo liegen ihre Grenzen?

Ein Abend über Nachbarschaft, Geschichte und Gegenwart, über persönliche Begegnungen und gemeinsame Perspektiven – und über die Frage, wie aus einer einstigen Trennlinie immer mehr ein verbindender Raum in Europa werden kann.

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