Sonntag 17.11.

Karczmarze - Musik der Kulturen

Konzert

Theater Vorpommern

Anklamer Str. 106

19:30 Uhr

Eintritt: 16/12 EUR

 

Die Gruppe Karczmarze entstand im Mai 2006 in Rzeszów (Südostpolen). Die Gründer der Gruppe sind drei klassisch ausgebildete Musiker: Tomasz Pyzik (Geige), Tomasz Pisaniak (Akkordeon) und Łukasz Cycak (Kontrabass). Im Laufe der Zeit schlossen sich der Gruppe weitere Mitglieder an: Stanisław Tadla (Zymbal und Gitarre), Monika Baran (Geige) sowie Szymon Tadla (Zymbal).

Die Gruppe Karczmarze führt Musik der Grenzgebiete auf, so sind In ihrem Repertoire polnische, ukrainische, slowakische, ungarische, balkanische sowie jüdische Lieder zu finden.

Karczmarze gaben bisher über 500 Konzerte sowohl in Polen als auch im Ausland. Sie spielten unter anderem in Deutschland, Frankreich, Italien, Holland, Belgien, Luxemburg, Litauen, Rumänien, der Ukraine und Ungarn. Im Jahr 2015 hatten sie das Vergnügen, auf der renommierten Messe Expo 2015 in Mailand (Italien) sowie auf dem Weinfestival in Tokaj (Ungarn) aufzutreten.

Ihr musikalisches Werk ist bereits auf vielen gesamtpolnischen Festivals mit Preis, Bewunderung und Anerkennung ausgezeichnet worden, darunter:

Gesamtpolnisches Festival der Volkskappelen in Szydłowiec (zweimal 1. Platz),

Gesamtpolnisches Festival der Volkslieder in Zakopane (zweimal 2. Platz),

Festival Folkowo in Masuren (2. Publikumspreis),

Gesamtpolnisches Festival der Weihnachtslieder in Jarosław (1. Platz sowie 1. Publikumspreis).

Karczmarze haben bis jetzt vier Alben veröffentlicht:

„Pogranicze” (2008)

„Zahrajte” (2009)

„Chojka” 2010 (Sonderausgabe mit Weihnachtsliedern)

 „Tracktor” (2016)

Ein Jazz-Abend mit Kasia Bortnik Trio

Stralsund, Mönchstr. 12

20 Uhr

Eintritt frei  

 

Kasia Bortnik formt aus östlicher Melancholie und Impulsivität ihren eigenen und unverwechselbaren Bortnik Sound, made in Germany. Sie verwendet Elemente des Pop, Jazz und Folk, um in ihren Stücken eine Antwort auf die Frage “ was glücklich macht“ zu finden.

Sie studierte Jazz Gesang an der Folkwang Hochschule Essen. Nach ihrem Studium gastierte sie weltweit mit verschiedenen Jazz- und Pop-Formationen von Santander über Minsk bis Seoul. Zu dem Zeitpunkt, wo Chinas Raumsonde auf der Rückseite des Mondes landet, bringt Kasia Bortnik ihr zweites Soloalbum "The Moon is just a fake" heraus. Der Inhalt ist poetisch und verspielt. Die Songs, auf Polnisch und Englisch gesungen, variieren zwischen minimalistischen Versionen im Trio und Kompositionen voller Energie und Lebensfreude im Quintett. Kasias Fragen an das Leben, die ihre Musik und die Texte widerspiegeln, bleiben offen, ebenso wie die Frage, ob es die Mondlandung wirklich gab. Das einzige was zählt, ist ohnehin die Triebkraft. 

Kasia Bortnik – Vocal, Komposition
Benjamin Garcia- Kontrabass
Johann May- Gitarre