Samstag 20.11.

Autorenlesung "Wie man einen Diktator satt bekommt" (Katapult Verlag)

Dorfhaus Wietstock,

Dorfstraße 16, 17379 Wietstock

16 Uhr

Eintritt frei


Der polnische Journalist Witold Szabłowski hat auf vier Kontinenten diejenigen aufgestöbert, die für die Diktatoren in der Küche standen. Welche Speise hat Saddam Hussein selbst auf der Flucht vor den Amerikanern immer dabeigehabt? Was aß Pol Pot am liebsten, während zwei Millionen Menschen in Kambodscha verhungerten? Warum war Fidel Castro von einer Kuh besessen?

Witold Szabłowski hat auf vier Kontinenten diejenigen aufgestöbert, die für die Diktatoren in der Küche standen. Und er lässt sie erzählen – ein einzigartiger Blick auf die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts.
Mit Geschichten aus den Küchen von: Fidel Castro, Saddam Hussein, Idi Amin, Pol Pot, Enver Hoxha

Witold Szabłowski, geboren 1980, ist ein polnischer Journalist. Mit 24 Jahren arbeitete er als Koch in Kopenhagen und wurde mit 25 Jahren der jüngste Reporter bei einer der größten polnischen Tageszeitungen, wo er über internationale Themen schrieb. Für seine Reportagen wurde er u. a. mit dem Journalistenpreis des Europäischen Parlaments, dem Ryszard-Kapuscinski-Preis und dem englischen PEN-Preis ausgezeichnet, außerdem wurde er für den Nike-Preis nominiert, Polens renommiertesten Literaturpreis. Witold Szabłowski lebt in Warschau.

Es moderiert und liest Georg Meier. Das Gespräch wird ins Deutsche übersetzt.

Georg Meier wurde 1982 in Hamburg geboren, nach einer Schulzeit in Kiel und Hannover kam er 2005 zum Studium (Philosophie und Germanistik) nach Greifswald. Neben seinem Studium sammelte er Erfahrung im Kunsthandel und in der Hotellerie. Er knüpfte aber auch an seine musikalische und schauspielerische Grundlagenausbildung in der Jugend an und steht als Sänger, Schauspieler und Moderator auf der Bühne. Seit 2010 hat er den Schwerpunkt seiner Arbeit auf die Theaterpädagogik gelegt, in diversen schulischen Projekten und in Zusammenarbeit mit außerschulischen Bildungsträgern vermittelt er grundlegende Bühnenkompetenzen und schult im Umgang mit Medien. Mit seiner Arbeit als Regisseur am Studententheater Greifswald und als Autor und Dramaturg in diversen Produktionen ist er ein Theatermacher, dessen Tätigkeit sich nicht auf ein bestimmtes Arbeitsfeld festlegen lässt. Zu den wichtigsten Produktionen seit 2010 zählen: „Zwischenfall in Raumsektor Epsilon“ (Kindertheater, Autor und Regie), „Ritter, Tod und Teufel“ (Reformationsspektakel, Sänger und Schauspieler), „Andorra“ von Max Frisch (Regie) und „Erreger“ von Albert Ostermaier (Regie).

Buchvorstellung mit Matthias Kneip & Finissage Ausstellung Sarah Fischer

Lutherhof, Martin-Luther-Straße 8, Greifswald

19 Uhr

Poetische Miniaturen von Matthias Kneip

„Polen in Augenblicken“ ist eine poetische Hommage an unser Nachbarland, in der Matthias Kneip ebenso einfühlsam wie hintergründig unterschiedlichen Facetten nachspürt. Abseits von Daten und Fakten reflektiert er in Bildern und kurzen, kunstvollen Texten Orte, Begebenheiten und Momentaufnahmen.
An diesem Abend möchten wir Autor und Buch "Polen in Augenblicken" vorstellen sowie die Arbeiten von der Greifswalder Künstlerin Sarah Fischer, die zu sechs Texten aus diesem Buch von Matthias Kneip entstanden sind und die in der Galerie neben weiteren Fotografien und Zeichnungen der "Uferland" Serie von Sarah Fischer ausgestellt sind.

Galerie Di-Fr 14-18 Uhr geöffnet, Eintritt frei
Uferland – Von Rändern und anderen Grenzen. Eine Reise entlang der deutsch-polnischen Grenze.
Zeichnungen und Fotografien von Sarah Fischer.