Autorenlesung "Wie man einen Diktator satt bekommt"

Ein einzigartiger Blick auf die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts mit Geschichten aus den Küchen von Fidel Castro, Saddam Hussein, Idi Amin, Pol Pot, Enver Hoxha.

Lutherhof, Martin-Luther-Straße 8

20 Uhr

Eintritt 5 & 3 Euro

Zur Anmeldung

Der polnische Journalist Witold Szabłowski hat auf vier Kontinenten diejenigen aufgestöbert, die für die Diktatoren in der Küche standen. Und er lässt sie erzählen: Welche Speise hat Saddam Hussein selbst auf der Flucht vor den Amerikanern immer dabeigehabt? Was aß Pol Pot am liebsten, während zwei Millionen Menschen in Kambodscha verhungerten? Warum war Fidel Castro von einer Kuh besessen?

Es moderiert und liest Georg Meier. Das Gespräch zwischen Autor und Publikum wird ins Deutsche übersetzt.

Witold Szabłowski, geboren 1980, ist ein polnischer Journalist. Mit 24 Jahren arbeitete er als Koch in Kopenhagen und wurde mit 25 Jahren der jüngste Reporter bei einer der größten polnischen Tageszeitungen, wo er über internationale Themen schrieb. Für seine Reportagen wurde er u. a. mit dem Journalistenpreis des Europäischen Parlaments, dem Ryszard-Kapuscinski-Preis und dem englischen PEN-Preis ausgezeichnet, außerdem wurde er für den Nike-Preis nominiert, Polens renommiertesten Literaturpreis. Witold Szabłowski lebt in Warschau.

Georg Meier wurde 1982 in Hamburg geboren und studierte Philosophie und Germanistik in Greifswald. Neben seinem Studium sammelte er Erfahrung im Kunsthandel und in der Hotellerie. Er knüpfte aber auch an seine musikalische und schauspielerische Grundlagenausbildung in der Jugend an und steht als Sänger, Schauspieler und Moderator auf der Bühne.

Eine Veranstaltung vom Koeppenhaus in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung MV. Im Rahmen der polnischen Kulturtage polenmARkT.

Poetische Miniaturen von Matthias Kneip

Villa Steuerberaterin Mariola Brandt Anfahrt

St.-Georg-Str. 103, 18055 Rostock, 18:30 Uhr

Eintritt frei mit Anmeldung

„Polen in Augenblicken“ ist eine poetische Hommage an unser Nachbarland, in der Matthias Kneip ebenso einfühlsam wie hintergründig unterschiedlichen Facetten nachspürt. Abseits von Daten und Fakten reflektiert er in Bildern und kurzen, kunstvollen Texten Orte, Begebenheiten und Momentaufnahmen.

Der Schriftsteller und Journalist Matthias Kneip  wurde 1969 als Kind schlesischer Eltern in Regensburg geboren. Neben der Mitarbeit am Deutschen Polen-Institut und für Spiegel Online ist er mit Vorträgen und Lesungen aus seinen Essays und Prosatexten vor allem an Schulen unterwegs.