Samstag 17.11.

„Das leere Gefäß“ – Comic von Magdalena Kaszuba

Eine persönliche Auseinandersetzung mit dem katholischen Glauben

Vernissage & Film

Koeppenhaus, Bahnhofstraße 4/5

19.00 Uhr

Eintritt frei

 

Wie nimmt ein kleines Mädchen den katholischen Glauben wahr? Was empfindet es im Angesicht eines übergroßen Altars, vor dem ein Vertreter Gottes über den Zorn des Allmächtigen spricht? Was macht so etwas mit einem jungen Kind? 

Magdalena Kaszuba verarbeitet in ihrem Comic den Verlust ihrer geistigen Heimat, der polnischen katholischen Kirche. Mit einer ausdrucksstarken Bildsprache in traumartigen Aquarellfarben zeigt sie den Einfluss der zwei Welten, in denen sie aufwuchs – die regelmäßigen Besuche in Polen unter dem Einfluss der streng katholischen Großmutter und ihr Leben in Deutschland.

Die Hamburger Künstlerin Magdalena Kaszuba wurde 1988 in Niederschlesien geboren und kam mit ihren Eltern 1990 nach Deutschland. Sie studiert Illustration bei Anke Feuchtenberger an der HAW Hamburg und zeichnete bisher Comics u.a. für Le Monde diplomatique und Böll.Thema, das Magazin der Heinrich-Böll-Stiftung. Ihr Debüt „Das leere Gefäß“ erschien 2018 im avant-verlag. 

Zur Vernissage zeigen wir den Dokumentarfilm 

„Häuser des Herrn“ - Kirchengeschichten aus Niederschlesien

Der deutsch-polnische Film erzählt von ehemaligen evangelischen Kirchen in Niederschlesien. Einige sind noch heute protestantisch, andere katholisch. Zu ihnen gehören u. a. die St. Maria Magdalena Kirche in Breslau/Wrocław und die Friedenskirche von Schweidnitz/Świdnica. Zeitzeugen und Fachleute berichten von Vergangenheit und Gegenwart „ihres“ Gotteshauses. 

Ein Film von Ute Badura, D 2012, 85 Minuten, DVD

 

Veranstalter ist das Koeppenhaus in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung M-V und dem polenmARkT e.V.

 

 

 

Folk-pop mit Hubert Szczęsny & Jacek Winkiel

Dorfhaus, Dorfstraße 16, 17379 Wietstock (Altwigshagen)

20:00 Uhr

Eintritt: 4 Euro

 

Mit ausdrucksstarker Stimme und fesselnder Bühnenpräsenz fühlt sich Hubert Szczęsny, Sänger und Komponist, bei Nie strzelać do pianisty (Bitte schießen Sie nicht auf den Pianisten) auf jeder Bühne wohl und führt dabei unterhaltsam und souverän durch das Programm.

Unter anderem war er Viertelfinalist in der Fernsehsendung The Voice of Poland 2015, Viertelfinalist vom 30th International Blues Challenge in Memphis/Tennessee 2014 und Preisträger auf der Regionalebene des weltweiten Hard Rock Rising Wettbewerbs 2012. Hubert Szczęsny hat bereits bei unzähligen Bluesfestivals für Begeisterung gesorgt. Er spielt eigene Arrangements, Blues Standards und guten Pop.

ROSA & polenmARkT

Party

ROSA, Bahnhofstraße 44

von 23:00 bis 07:00

Eintritt 7/5 Euro

Die Geschichte ROSAs ist zunächst eine Geschichte ohne eigenen Freiraum. Ein paar DJ-Freunde, die zusammenwohnen (daher auch der Begriff „ROSA-WG“) und gerne auf Feiern gehen, begannen 2011, eigene Partys zu organisieren. Ob am Strand, in der Tschaika, in der Nähwerkstatt Kabutze, im Caspar-Keller oder sogar in den alten Bahnhofshallen, in denen heute Supermärkte ansässig sind: Freunden elektronischer Musik wurde einiges geboten. Dann kam die erste eigene Location: Am 21. Februar 2014 zog ROSA in das mittlerweile abgerissene ehemalige Callcenter in der Bahnhofstraße. Die großen Räumlichkeiten und vielen Möglichkeiten waren jedoch nur von kurzer Dauer. Es ging ein wenig Zeit ins Land, bis auf dem Gelände der alten Location in der Bahnhofstraße 44 am Gleis 4, direkt neben dem Tierfutterladen, ein neues Zuhause gefunden wurde. Für insgesamt 300 Leute entstand eine Location, die nicht nur Freunde der elektronischen Musikszene begeistert.

Der Polenmarkt, ein reger Austausch von Sprache, Kultur und Blicken wie Begegnungen, lädt zur Party in die ROSA und legt viel Wert darauf, dass alle Interpretationen an der Garderobe abgegeben werden. An diesem Abend fällt jedweder Gedanke an die Herkunft, vorwärts mit Musik in eine gemeinsame Zukunft!