Mittwoch 22.11.

16:00 Uhr

Vortrag

Pommersches Landesmuseum, Rakower Str. 9  

Eintritt: 2,50 / 3,50 Euro als

Kombiticket mit der danach

folgenden Debatte

 

Feierabendgeschichte(n):

Von der „Friedensgrenze“ zum Schengener Abkommen.

Die deutsch-polnische Grenze in Pommern nach 1945

Gunter Dehnert

 

Ein Angebot der Kulturreferentin für Pommern und Ostbrandenburg in Kooperation mit polenmARkT e.V.

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

 

18:00 Uhr

Pommersches Landesmuseum, Rakower Str. 9

Eintritt 3,50 Euro

Debatte zur zehnjährigen Mitgliedschaft Polens im Schengen-Raum

Stacheldraht, gerodeter Grenzstreifen, Überwachungskameras – ein Bild, das auf dem Gebiet der 26 Schengen-Staaten längst der Vergangenheit angehört. Für Pommern kommt dem eine hohe Symbolkraft zu – die Region ist wieder grenzenlos erfahrbar. Wo noch Mitte 2007 am Strand von Swinemünde (Świnoujście) ein Schild vor dem Überschreiten der Grenze warnte, verläuft heute Europas längste Strandpromenade. Ein Beispiel für viele millionenschwere grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte. Wie selbstverständlich wohnen Stettiner in Löcknitz und Umgebung – ihre Kinder besuchen dort das deutsch-polnische Gymnasium. Diese Errungenschaften werden allzu gern als selbstverständlich hingenommen, wenn man auf die Schattenseiten offener Grenzen verweist: So etwa die gestiegene Kriminalität als eines der stärksten Argumente der Schengen-Skeptiker gegen die Öffnung der östlichen Grenze Deutschlands im Jahr 2007.

Im Gespräch mit Akteuren des öffentlichen Lebens wird auf den durch Schengen ausgelösten Prozess in der Region geblickt und der aktuelle Stand problematisiert. Die Veranstaltung soll zudem Gelegenheit dazu bieten, einen gemeinsamen Blick in die Zukunft zu richten.

Ein Angebot der Kulturreferentin für Pommern und Ostbrandenburg in Kooperation mit polenmARkT e.V.

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

 

Blues vom Feinsten: Magda Piskorczyk

20 Uhr

Konzert

St. Spiritus

Lange Straße 49/51

Eintritt:  9/7 Euro

 

Magda Piskorczyk ist eine Sängerin, die mit einer tiefen und dunklen Stimme das Publikum begeistert. Mit ihrer Band ist sie auch international unterwegs, unter anderem auf Festivals in Deutschland, Frankreich und England. Sie leitet eine musikalische Werkstätte, die unter dem Namen „Magda Piskorczyk Masterclass“ bekannt ist, 2012 kam unter demselben Namen eine CD heraus. Sie hat bereits mehrere CDs veröffentlicht, u. a. „Blues Travelling“, „Mahalia“ oder „Afro Groove“. Ihre Werke sind eine Einladung, um sich mit der musikalischen Welt, den afro-amerikanischen Traditionen und der afrikanischen Kultur auseinanderzusetzen. Ihre selbstkomponierten Lieder sind in der afro-amerikanischen und afrikanischen Musiktradition verwurzelt und inspiriert von Blues, Jazz, Rock, Gospel, Funk und Soul.

www.magdapiskorczyk.com