Freitag 24.11.

10 Uhr

Europäische Gesamtschule Insel Usedom, Lindenstraße 112, Heringsdorf

111 GRÜNDE, POLEN ZU LIEBEN. Lesung mit Matthias Kneip

Matthias Kneip hat es bereits als Kind am eigenen Leib erfahren: wer in Polen seinen Teller leer isst, bekommt ungefragt Nachschlag. Der Gast ist in Polen nämlich König, und der muss auf jeden Fall vor einem gut gefüllten Teller sitzen. Ein „Danke“ in der Landessprache (dziękuję) bewirkt dabei, dass das Land dem deutschen Gast zu Füßen liegt – schließlich weiß ein Pole ja, welche Überwindung es die deutsche Zunge kostet. Dabei ist Polnisch gar nicht so schwer wie oft angenommen. Die Bestellung einer Zapiekanka (polnisches Fastfood) ist beispielsweise kinderleicht, denn das Wort wird genauso ausgesprochen, wie man es schreibt. Und auch sonst gibt es viele Anknüpfungspunkte zwischen Polen und Deutschland. 111 Gründe, Polen zu lieben ist eine höchst informative literarische Reise durch unser wunderschönes Nachbarland im Osten. Matthias Kneip als einer der bekanntesten Polen-Experten schreibt darin humorvoll und unterhaltsam über die Höhepunkte, Eigenarten und Fettnäpfchen des Landes.

Der Schriftsteller und Journalist Matthias Kneip wurde 1969 als Kind schlesischer Eltern in Regensburg geboren. Neben der Mitarbeit am Deutschen Polen-Institut und für Spiegel Online ist er mit Vorträgen und Lesungen aus seinen Essays und Prosatexten vor allem an Schulen unterwegs.

 

15:00 – 17:00 Uhr

Sprachkurs

Ort: Historisches Institut der Universität Greifswald, Domstraße 9a, Raum 3.06.

Polnisch-Crashkurs

Polnisch gilt als eine sehr komplizierte Sprache, das ist sie auch. Doch vergessen Sie das für einen Augenblick und lernen Sie mit uns die wichtigsten Sätze und „Eisbrecher“ auf Polnisch, die Sie bei jedem Ausflug ins nahe Nachbarland anwenden können. Ein bisschen Landeskunde und interkulturelle Tipps werden auch nicht fehlen, ebenso wie der Spaß am Sprachenlernen. Und wenn Sie zu denjenigen gehören, die Furcht vor der polnischen Aussprache haben, dann sind Sie in unserem Polnisch-Crashkurs richtig. Denn so schwer ist es nun mal auch nicht, wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Polnisch-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 15.11.2017 per E-Mail an: info@dpg-vorpommern.de

 

 Organisation: Deutsch-Polnische Gesellschaft (DPG) Vorpommern e. V.

111 GRÜNDE, POLEN ZU LIEBEN. Lesung mit Matthias Kneip

Kulturspeicher Ueckermünde, Bergstraße 2

19 Uhr

Eintritt frei

Matthias Kneip hat es bereits als Kind am eigenen Leib erfahren: wer in Polen seinen Teller leer isst, bekommt ungefragt Nachschlag. Der Gast ist in Polen nämlich König, und der muss auf jeden Fall vor einem gut gefüllten Teller sitzen. Ein „Danke“ in der Landessprache (dziękuję) bewirkt dabei, dass das Land dem deutschen Gast zu Füßen liegt – schließlich weiß ein Pole ja, welche Überwindung es die deutsche Zunge kostet. Dabei ist Polnisch gar nicht so schwer wie oft angenommen. Die Bestellung einer Zapiekanka (polnisches Fastfood) ist beispielsweise kinderleicht, denn das Wort wird genauso ausgesprochen, wie man es schreibt. Und auch sonst gibt es viele Anknüpfungspunkte zwischen Polen und Deutschland. 111 Gründe, Polen zu lieben ist eine höchst informative literarische Reise durch unser wunderschönes Nachbarland im Osten. Matthias Kneip als einer der bekanntesten Polen-Experten schreibt darin humorvoll und unterhaltsam über die Höhepunkte, Eigenarten und Fettnäpfchen des Landes.

Der Schriftsteller und Journalist Matthias Kneip wurde 1969 als Kind schlesischer Eltern in Regensburg geboren. Neben der Mitarbeit am Deutschen Polen-Institut und für Spiegel Online ist er mit Vorträgen und Lesungen aus seinen Essays und Prosatexten vor allem an Schulen unterwegs.

 

Der Clubs der polnischen Versager. Comedy Show

Foto: Gontarski

Ort: Heineschuppen, Salinenstraße 20, Greifswald

20 Uhr

Eintritt frei

Piotr Mordel (Grafiker und Verleger ) und Adam Gusowski (Journalist) sind zwei der Gründungsmitglieder des Clubs der polnischer Versager, der 2001 von in Berlin lebenden polnischen Künstlern gegründet wurde, und dessen selbsternanntes Ziel der deutsch-polnische Kulturaustausch ist. Nach inzwischen 16 erfolgreichen Jahren ist ein multimediales Gesamtkunstwerk aus dem Club geworden. Neben dem Berliner Lokal des Clubs in der Ackerstraße 170, in dem regelmäßig Lesungen, Konzerte, Theaterstücke, Filmvorführungen und Parties stattfinden, hat der Club auch eine eigene Radiosendung im WDR Kanal Funkhaus Europa, eine feste Sparte in der RBB-Sendung Kowalski trifft Schmidt und begeistert auch außerhalb Berlins mit Live-Veranstaltungen wie der Leutnant Show. Mit den kommerziell äußerst erfolgreichen Multikulti-Comedystars der deutschen Fernsehlandschaft kann man den Club der polnischen Versager nicht vergleichen. Bei einem Treffen mit Adam Gusowki und Piotr Mordel kommt man oft ins Grübeln. Meinen die das jetzt ernst, oder sollte das ein Scherz sein? Wenn es jedoch ein Scherz sein sollte, warum lachen die dann jetzt nicht?

Wenn man an die unterschiedlichen Aktivitäten des Clubs denkt, dann scheint es, als hätten die Versager gar nicht versagt. Im Club treffen sich ja jedes Wochenende Menschen aus Deutschland, Polen und vielen anderen Ländern, um zu diskutieren, zu feiern und zu trinken und somit leisten die „Versager“ eine gute Integrationsarbeit.

„Unsergleichen gibt es nicht viele in der Stadt.
Ein paar nur, vielleicht einige zehn.
Der Rest, das sind Menschen des Erfolgs, kühle und kaltblütige Spezialisten – was immer sie auch tun, das tun sie bestens.
Wir sind geneigt, ihren Vorrang anzuerkennen, dennoch wollen wir Schöpfer bleiben, und zwar nach unseren Möglichkeiten, auf einem niedrigeren Niveau.“

Aus dem Manifest des Clubs der polnischen Versager

 

In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung

Folk-pop mit Hubert Szczęsny (in Wietstock)

Dorfhaus, Dorfstraße 16, 17379 Wietstock (Altwigshagen)

20:00 Uhr

Eintritt frei

Mit ausdrucksstarker Stimme und fesselnder Bühnenpräsenz fühlt sich Hubert Szczęsny, Sänger und Komponist, bei Nie strzelać do pianisty (Bitte schießen Sie nicht auf den Pianisten) auf jeder Bühne wohl und führt dabei unterhaltsam und souverän durch das Programm.

Unter anderem war er Viertelfinalist in der Fernsehsendung The Voice of Poland 2015, Viertelfinalist vom 30th International Blues Challenge in Memphis/Tennessee 2014 und Preisträger auf der Regionalebene des weltweiten Hard Rock Rising Wettbewerbs 2012. Hubert Szczęsny hat bereits bei unzähligen Bluesfestivals für Begeisterung gesorgt. Er spielt eigene Arrangements, Blues Standards und guten Pop.

https://www.youtube.com/watch?v=oYZ-d32Sz5M

Late Night Jazz mit Paweł Szamburski & Jan Emil Młynarski (Warschau). Support: Huey Walker (Greifswald)

Ort: Heineschuppen, Salinenstraße 20

22:30 Uhr

Eintritt: 9/7 Euro

Der Klarinettist Paweł Szamburski gehört seit einigen Jahren zu den interessantesten Figuren der neuen polnischen Jazz-Szene. Ausgehend von Projekten wie Tupika und Meritum, die einen rohen wilden Strassen-Sound pflegten, der bereits erste Bezüge zum jüdischen Erbe aufwies, wirkte er bei den leider aufgelösten Cukunft mit, der vielleicht wichtigsten Gruppe des neuen jüdisch beeinflußten Jazz Polens, und auch heute noch bei dem das gleiche Feld bearbeitenden Ircha Clarinet Quartet bzw. Quintet des Free Jazz-Saxophonisten Mikołaj Trzaska. Daneben gibt es mit Zsa/Za oder Horny Trees weitere Projekte, die eher den Spannungsbereich zwischen Jazz und Experimentalklang ausloten, zuweilen auch mit Tendenz zur Elektronik. Wie bei diesem Duo mit dem Drummer Jan Emil Młynarski, der seinerseits unter anderem bei J=J ‎– Love oder Baaba den Groove setzt. Zusammen ergeben sie sich live in die Konstruktion filigranster Strukturen, die ihre variable Jazz-Freiheit haben, aber auch serielle minimalistische Momente, wenn  Szamburski die Klarinette in den Sampler einspeist und Loops kreiert, über denen sich immer wieder neue Improvisationen aufbauen.

https://www.youtube.com/watch?v=_nAJGeVNSrc

 

Der Greifswalder Klangwerker Huey Walker bietet den lokalen Support. Wenn er nicht gerade installatorische Aufbauten errichtet, in denen mehrere Gitarren von Pendeln oder Wassertropfen gespielt werden, schichtet Huey Walker "ganz herkömmlich", mit verschiedenen Saiten- und Tasteninstrumenten berückende Improvisationen aufeinander.

Folgendes Video gibt verschiedene Einblicke in das Werk von Huey Walker.