Freitag 17.11.

15:00 Uhr

Lesung für Kinder

„Pampilio“ zweisprachig zum Bundesweiten Vorlesetag im Tierpark Greifswald

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, PolenmARkT e.V. und Tierpark Greifswald e.V. laden zur Deutsch-Polnischen Vorleseaktion ein

Wer kennt „Pampilio – ein tierisches Abenteuer“? – in Polen kennt dieses Buch von Irina Tuwim mit seinen schönen Illustrationen jedes Kind, in Deutschland sicherlich die allerwenigsten.

Im Rahmen der Festivalwoche des PolenmARkTes laden BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN deutsch- und polnischsprachige Kinder in die Zooschule des Tierparks Greifswald ein, um die Geschichte kennen zu lernen.

Stefan Fassbinder und Agata Wisniewska-Schmidt lesen auf Deutsch und auf Polnisch vor, die Kinder können ein polnisches Lied und einige polnische Wörter lernen.

Familien mit Kindern im Vorschul- und Grundschulalter sind herzlich eingeladen am Freitag, den 17. November, 15 Uhr in der Zooschule des Tierparks Greifswald der Geschichte bei Kinderpunsch und Keksen zu lauschen. Die Bilder aus dem Buch werden zum leichteren Verständnis an die Wand projiziert.

Der Tierpark wird außerdem eine kleine Tierschau machen, in der den Kindern heimische Tierarten haut- und haarnah vorgestellt werden.

Der Eintritt ist frei.

Für die Planungen bitten wir um Anmeldung bis 13. November an der Kasse des Tierparks oder unter Tel. 8549122.

Eine Kooperation von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Tierpark Greifswald e.V. und PolenmARkT e.V.

Einlass: 20:30 Uhr
Beginn: 22.00 Uh

Konzert

Klex, Lange Str. 14

Eintritt: 6 Euro

THE ANALOGS: Street Punk aus Polen

Support: Sisyphos (Greifswald)

 

Gegründet 1995 in Stettin, ist die Punk Rock Band bis heute eine der aktivsten und dynamischsten Bands der Szene. Auf dem Konto haben THE ANALOGS mehrere Platten, Hunderte Konzerte und auch einzelne Werke wie „Era Techno”, „Pieśń Aniołów” oder „Co Warte Jest Życie”, die jeder Fan schneidender Klänge auch über Punk Rock hinaus kennt. Ihr 20jähriges Jubiläum verbrachte die Band ausgesprochen produktiv: unzählige Klubkonzerte und Festivalauftritte in ganz Polen sowie die Aufnahme einer neuen Platte mit dem Titel „Ostatnia Kołysanka” („Das letzte Wiegenlied“), wovon Stücke wie „Moje Miasto” („Meine Stadt”), „Słońce Zachodzi” („Die Sonne des Westens“) oder der Titelsong beste Aussichten haben, an die Popularität früherer Werke anzuknüpfen. Mit ihrer neuen Platte und den bekanntesten Stücken aller früheren Alben kommen THE ANALOGS nun nach Greifswald und werden dem Publikum kräftig einheizen. Zapraszamy!

http://www.analogs.pl/

Theater Kana (Stettin) und die dunklen Untiefen der Mutterschaft

19 Uhr

Theater Vorpommern

Anklamer Str. 106/ Robert-Blum-Str.

Eintritt:  12/8 Euro

Mutter

Was heißt es für einen selbst, ein „guter Vater“, eine „gute Mutter“ zu sein? In der Inszenierung „Mutter” sind starke Töne zu hören: erbarmungslos räumt das Stück auf mit den Mythen zur Mutterschaft, mit den großartigen Theorien und glücksseligen Beschreibungen in einschlägigen Büchern, nach denen die junge Mutter in einem fort vor Liebe leuchtet, alles außergewöhnlich und voller Andacht erstrahlt, das Kindlein allerhöchstens leise weint, keineswegs etwa stundenlang wie am Spieß schreit…… Doch sieht es so in Wirklichkeit aus? Die Wahrheit ist nackt, physiologisch, ein Haufen Wirrnis, die Erschöpfung schlafloser Nächte, eine mörderische Lust, den Säugling irgendwie zum Schweigen zu bringen. Neben der grenzenlosen Liebe zum eigenen Kind hat man zuzeiten schlichtweg genug von ihm, das ist menschlich und natürlich. Davon aber spricht man nicht laut, denn sogleich würde sich jemand finden, noch heiliger als die anderen Heiligen, der allein mit Blicken DAS Wort ausspräche: Rabenmutter. So schweigen die Mütter, vergraben ihren Frust irgendwo in den eigenen Tiefen oder spülen ihn in die Weiten des Internets, anonym in irgendeinem blog. Kana jedoch entschied, nicht zu schweigen – das Theater wirft die dunklen Untiefen der Mutterschaft ins helle Bühnenlicht. Denn warum auch nicht?

Das Teatr Kana besteht seit 1979. Zunächst war es ein Studententheater, das jedoch nach und nach an künstlerischer Reife und organisatorischer Selbstständigkeit gewann. Ein Durchbruch für das Teatr Kana waren die beiden Stücke nach Texten von Erofeev: „Moskva-Petuški“ (1989) und „Nacht“ (1993). Heute gehört das Teatr Kana zu den etablierten Theatern der Stadt und zeichnet sich durch zeitgenössische Stücke in moderner und poetischer Umsetzung aus.

Herzliche Einladung – nicht nur Frauen und Mütter, sondern auch Väter, Partner und Singles – zu dieser überraschenden, ironischen und humorvollen Performance!

Mitwirkende:

Bibiana Chimiak

Marta Giers-Sanecka

Karolina Sabat

Foto: Piotr Nykowski